Worin liegt der Sinn, sich selbst zu lieben?

Dahinter verbirgt sich keineswegs eine Selbstverherrlichung.

Viele Jahre lang bin ich krank gewesen. Die scheinbar jungen, schönen Jahre sind an mir vorüber gezogen. Ich saß hinter einer dicken schwarzen Mauer und schaute den Glücklichen zu.

Mein Leben hatte keinen Sinn. Ich sah auch keinen Ausweg und wollte von dieser Erde einfach nur weg.

Ich wog viele Kilogramm mehr als ich heute wiege.
Meine Gesichtshaut  war übersät von dicken wüsten Eiterpickeln.
Ärzte warnten vor Vernarbungen und ich befürchtete Ähnliches.

Ich wurde verspottet und ausgeschlossen.

Damals lernte ich schmerzlich, wie grausam die Menschen sein können, wenn man nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Nichts im Leben geschieht umsonst. Heute fühle ich mit den Menschen, die wegen ihres Aussehens oder ihres Andersseins verspottet werden.

Die Worte „ICH LIEBE MICH VON GANZEM HERZEN“ vermochten meinen Energiespiegel dermaßen zu erhöhen. Während meine Hände auf meinem Herzen lagen, fühlte ich eine Freude und eine Leichtigkeit, die mich einfach nur fröhlich stimmten.

So fing ich an, alles Schwere, alles Leid auf meinem Brustkorb, in meinem Herzen zu akzeptieren und es mit Worten der Liebe zu durchdringen. ES LÖSTE SICH AUF.

Jedem Menschen, der mich beleidigte, schickte ich den Frieden.

Wie fühlt sich ein Mensch, der andere beleidigt?  Er ist doch selbst ein Beleidigter.

Ich hatte die Botschaft begriffen: „Es sind so viele Unglückliche unterwegs, die Unglück erzeugen“.

Dank der Liebe, die ich über Worte meinem Herzen und meiner Seele zukommen ließ, hat sich alles zum Guten hin gewendet.

DIE LIEBE KLÄRT DIE SINNE UND RÄUMT DAS LEBEN AUF.

Sich selbst zu lieben bedeutet, dem inneren Wesen die Liebenswürdigkeit zukommen zu lassen, die ihm fehlt.

Ich bin den Weg, über den ich auf meiner ersten Seite schreibe, selbst gegangen.

Ich kenne die Hölle. Ganz schön kalt da unten.

Ich fürchte die Dunkelheit und die Menschen nicht mehr.

Liebe im Herzen macht mein Leben leicht.

Nur die Kraft der Liebe heilt die Menschen.

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