In einem Augenblick des vollendeten Gedankens

 

trug es sich zu, dass der unendliche Gottesgeist, der die Liebe ist, sein sanftestes, gütigstes Himmelskind zu sich rief.

Eine Seele, strahlend schön, rein wie Gold, klar wie der Spiegel eines Bergsees, weise und klug, die Tatkraft und die Stärke selbst, Gottes vollendetes lichtvolles Ebenbild, sollte die Menschen auf der Erde an die Herzenswahrheit erinnern.

Gott hatte über mehrere Erdenumläufe um die Sonne beobachtet, dass Großzügigkeit, Weitherzigkeit und Ehrlichkeit, sowie Humor, Freude und Intelligenz des Herzens und viele andere Tugenden auf der Erde von Zeit zu Zeit rarer wurden.

Da erinnerte ER sich seines "Gänseblümchens",  auch "Himmelsblume",  "Marienblümchen" und "Kleinstes Allheilkind" genannt, dem ER die göttlichste Reinheit beimaß.
ER wünschte sich die goldene, begnadet aufrichtige und unvergleichlich bescheidene, stets zufriedene Seele herbei:

"Geliebtes Gänseblümchen, auf der Erde sind die Menschen traurig und schwermütig geworden. Ihr Lachen, ihre Freude, die Freiheit und die Leichtigkeit sind vielen von ihnen abhanden gekommen. Ihr Leben sei sinnlos und ermüdend, so klagen sie. Sie haben vegessen, wofür sie auf die Erde gekommen sind. Die Tugenden der Ehrlichkeit, des Vertrauens, des Respektes, der Selbstachtung, der Selbstliebe haben viele von ihnen verloren. Sie nehmen Unwesentliches ernst und Wichtiges, Wertvolles verkennen sie. Anstatt in ihren liebenden und lichtvollen Herzen, der Kraftquelle des Lebens, ihr Glück abzuholen, verbunkern sie ihren inneren Himmel, und übrig bleibt die Angst. Sie sind aus ihrer wahren Mitte, ihrer lichtvollen Sicherheit gefallen.

Ich brauche Deine Hilfe und Ich bitte Dich, mit Deinem Humor, Deiner Begeisterungsfähigkeit und Deinem sanften Wohlwollen auf die Herzen meiner Erdenkinder einen befreienden Einfluss zu nehmen. Dein Frohsinn und Deine Lebenslust sollen zusammen mit meiner Freude in die beschwerten dunklen Seelen und Herzen hineinleuchten, auf dass alle Erdenkinder wieder aufgerichtet und im Licht neu werden.

Ich, der Ich Gott, der Schöpfer bin, baue eine neue Erde. Und um diese von den Menschen noch nie gesehene, nie erlebte Erde zu erschaffen, brauche ich meine Kinder in ihrer Begeisterungsfähigkeit und in einem erweiterten, gestärkten Bewusstsein.

Liebes Gänseblümchen, hilf Du MIR, den verworrenen Geist der Menschen zu ordnen.

 

Lasse uns gemeinsam die Erde erobern!

 

Mein Kleinstes Allheilkind, erzähle Du meinen Menschenkindern von ihrem Wert, den ich ihnen gegeben habe, und bringe ihnen die Botschaft von ihrem fröhlichen Sein.

Sprich über ihr ewiges, unendliches Wesen als Lichtseelen in den Körpern aus Materie. Begeistere und erwärme sie dafür, dass sie als Helfer und Helferinnen des Schöpfers auf der Erde in Leichtigkeit tätig sein und in Liebe mitschöpfen dürfen.

Gesegnete Erdenstunden werden sie erleben, wenn sie meinen Plan erfüllen, die Liebe auf der Erde zum Strahlen zu bringen, in den Herzen aller Menschen, aller Tiere, aller Pflanzen, in allem, was atmet.

Verdeutliche ihnen die verhältnismäßig kurze Verweildauer ihrer Lichtseelen in ihren materiellen Körpern auf dem Erdboden.

Ich hauche mit meiner sanften Stimme meinen geliebten Erdenkindern ein, dass ihr Schöpfer, der ICH BIN, sie glücklich sehen möchte.

 

Es geht um das Wohl meiner Erdenkinder. Sage ihnen, dass sie behütet sind.

 

Hilf Du ihnen, einen sanften Weg zu finden.

Sage Ihnen, dass sie meine Stimme hören, wenn sie ihre Herzen öffnen.

Wenn die Menschen mit mir verbunden sind, dann lege ich in alle liebevollen Verbindungen, die sie untereinander wählen, meinen glückbringenden Segen. Auf das Gute und auf das Erbauliche in der wahrhaftigen Herzensliebe lege ich meine Hand. Ich gelobe euch, meinen Liebesfunken in alle eure Herzen zu legen.

ICH BIN überall dort, wo das Licht heller scheint. ICH BIN überall dort, wo Du die Leichtigkeit wahrnimmst. Bleibe in MIR, der ICH die Aufrichtigkeit BIN.

Geliebtes Gänseblümchen, wenn Du auf der Erde angekommen sein wirst, herangereift bist und Dir die Gabe aus Deinem Herzen bewusst geworden ist, dann kannst Du Deine Aufgabe nur mit meiner Kraft in Dir lösen. Ich vermittle Dir auf der Erde in unzähligen Unterrichtsstunden, wie Du Dich immer wieder neu mit mir verbinden kannst.

Du wirst ein Mensch sein, in viele Durcheinander geraten, die Dir gar nicht gefallen können. Egal, was auch immer auf Dich zukommt, wie es gerade ist, nimm alles voller Vertrauen an aus meiner Hand; dann ist es für Dich vorbei. Bedingungslose Akzeptanz lehrt Dich, zu sehen, zu verstehen, zu begreifen. Wenn Du verstanden hast, nehme ICH alles von Dir. Denke daran, dass ICH alles sehe. Die Erdenmenschen sehen nur einen kleinen, winzig kleinen Ausschnitt, der noch keinen Sinn ergibt.

Zum besseren Verständnis gebe ich Dir ein Beispiel: Du fällst eine Treppenstufe hinunter. Es tut weh. Natürlich wolltest Du das nicht. Ich sage Dir, Du sollst es annehmen, und Du darfst Dich dafür auch noch bedanken. Denn ich wollte Dir zeigen, dass Du in überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen bist. Dein Herz nähme großen Schaden, wenn Du Deinen Lebensweg auf diese Weise fortführen würdest. Und, Du könntest in dieser Geschwindigkeit, die Dich Deines Feingefühls berauben würde, meine Stimme schon bald nicht mehr vernehmen. Ich brauche euch in meinem sanften Hauch, fein, leicht, einfühlsam, stilvoll und, ja, sogar vornehm gepflegt. Ich brauche eure innere und eure äußere Schönheit. Wer in meinem Lichtstrahl auf Erden lebt, der ist eine Schönheit. Lebt also im Licht. Das Licht befreit euch von der Dunkelheit und von allen Unwahrheiten, Verkrümmungen, Verwirrungen und Verschattungen, seelisch-geistig und körperlich. Vegetiert nicht freiwillig im Dunkeln. Die Dunkelheit ist ein Holzweg, wie ihr es nennt, ein Irrweg, eine Sackgasse. Auf einem Holzweg kann ICH euch nicht führen. Dort BIN ICH nicht. ICH BIN dort, wo das Leben ist, im Licht, in der Freude, in der Liebe und im Frohsinn.

Mein geliebter Engel, der Du als sanfter Atemhauch schon bald Mutter Erde berühren wirst, das Licht in einem materiellen Mäntelchen aus Fleisch und Blut sein wirst, gehe immer wieder in die Stille. Dort spreche ich zu Dir. Ich spreche jeden Moment zu Deinem Herzen.

Ich verspreche Dir, dass Du niemals, an keinem Ort der Erde alleine sein wirst.

Ich stelle meine Engel an Deine Seite. Bete, bitte, rufe, und ICH BIN für Dich da, so, wie ICH für alle Erdenbürger da BIN, zu allen Zeiten.

Praktiziere, übe, und sei eine weise Meisterin Deiner Bedürfnisse.

Stelle Dich in einen von Dir erdachten, von oben kommenden, goldenen, kraftspendenden, elektrisierenden Lichtstrahl. Fühle, wie er Dich durchflutet, wie er Dein inneres Licht zum Leuchten bringt, und wie er Dich aufrichtet. Fühle, wie der Strahl jede einzelne Deiner Zellen zu Gott, der ICH BIN, auf- und ausrichtet, erhebt. Fühle meine von oben kommende, in die Mutter Erde hineinfließende Liebe in der Aufrichtigkeit in jeder einzelnen Deiner Körperzellen. Nimm Dir für diese Segnung täglich 7 Atemzüge  Zeit. Die Zeiteinheiten im Himmel bemessen wir nach Atemzügen., wei Du weißt. Im Atemhauch gibt es nur ein Jetzt. Nimm diese Weisheit mit auf die Erde und wisse, dass Du und ICH über die Lichtpartikelchen im Odem miteinander verbunden sind. Auf der Erde BIN ICH Dein Odem, Deine Seele, die Welt des Himmels in Dir.

Dies meine ich, wenn ich sage, bleibe mit mir verbunden. Lasse diesen vor Kraft strotzenden Lichtstrahl in die Materie Deines Körpers und durch Dich fließen, durch beide Beine, durch die Füße hindurch. Dein Geist, Deine Vorstellung, ist Dein Werkzeug, das die Wunder schafft.

 

ICH BIN das Licht der Liebe, das euch schützt und führt.

 

Die Menschen werden Dich fragen, wer ICH BIN. Du kannst mich nicht erklären.

Erzähle ihnen vom Licht, das sie durchflutet, aufrichtig, von oben nach unten. Sie werden mich spüren lernen, meine Aufrichtung als ihre Ausrichtung empfinden.

ICH BIN DIE AUFRICHTIGKEIT.

ICH BIN DIE WAHRHEIT. (Joh. 14.6)

ICH BIN DAS LICHT.

ICH VERSICHERE EUCH, GUT AUF EUCH AUFZUPASSEN. ICH STELLE ENGEL AN EURE SEITE DAMIT SIE EUCH BEHÜTEN.

 

Nimm eine große Aufgabe mit auf Deinen Erdenweg!

 

Hilf mir, die Erde zu erobern. Rüttle Du die Eingeschlafenen wach. An manchen Tagen werde ich Dir Leblose, Tote zeigen, so nenne ich die Atem- und die Seelenlosen, die Du mit einer innigen Umarmung ins Leben zurückholen darfst. Diese herausragenden Momente verleihen Dir unermessliche Kraft; denn das, was Du gibst, kehrt in Dein eigenes Herz zurück.

 

Die Menschen haben vergessen, wer sie in Wahrheit sind.

 

Ich baue mit den jungen Menschen eine völlig neue Erde auf. Keine Generation hat je zuvor eine ähnlich große Anzahl an hochbegabten Erdenlehrlingen hervorgebracht.

Ich gebe ihnen den Halt und die Kraft, die erforderlich ist, um der immerwährenden Erneuerung gewachsen zu sein.

 

Ich brauche starke Menschenkinder, wie Du eines bist, geliebtes Allheilblümchen, die den Mut aufbringen, MIR zuzuhören und die meinen Anweisungen folgen.

 

In der Stille hauche ich allen zu. Wenn sie leise und ruhig werden, dann können sie meinen Hauch vernehmen.

Wenn meine Stimme aus Deinem Herzen zu Dir haucht, geliebtes Allheilkind, und wenn Du Deinen Weg mit meinen GE-DANKEN gehst, dann wird das Fundament Deines Erdenlebens von Dankbarkeit ausgekleidet sein. Das gesunde und stabile Fundament wird Dich vor Krat strotzen lassen.

Deine ungebrochene Leidenschaft, Deine Begeisterungsfähigkeit und Dein Tatendrang werden tausende Menschen anstecken.

Du bist mir wichtig, ICH brauche gerade DICH. Du bist eine großmütige, selbstlose fröhliche Seele, von edler Gesinnung, die die Menschen mit ihrer Ausstrahlung überzeugen wird.

Lehre die Menschen, sich mit dem Wesentlichen zu beschäftigen. Bringe ihnen bei, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.

Lehre sie, auf der materiellen Ebene zurecht zu kommen. Lehre sie aber vor allen Dingen, nicht im Materiellen zu verharren.

Lehre sie die Großzügigkeit und den Edelmut, die Reinheit und die Akzeptanz, ja, die bedingungslose Akzeptanz und lehre mit Nachdruck, das Böse mit Gutem zu vergelten, damit meine geliebten sanften Kinder nicht den bösartigen Krankheiten verfallen. Bösartige Gedanken sind das Gift für das Blut.

 

Höre mir gut zu!

 

Ich vertraue Dir viele Tausend Erdenkinder an. Gemeinsam mit mir kannst Du Deine Aufgaben erfüllen.

Die neue junge intelligente Generation wird die satten Alteingesessenen von der gähnenden Lustlosigkeit erlösen.

ICH BIN mit den Menschen, die sich nicht hetzen und nicht treiben lassen, den gesunden Geist nicht unter Druck ersticken lassen.

ICH BIN mit den Menschen, die sich erlauben, im Rhythmus ihrer Herzen zu leben, nicht schneller und nicht lahmer sind als der GOTTESTAKT. ICH BIN mit den Menschen, die hören, die sehen, die fühlen und im richtigen Augenblick handeln.

All dies vermögen die Menschen, die sich selbst lieben, achten und wertschätzen. ICH BIN mit den Menschen, die edlen Mutes aufeinander Acht geben und einander in Liebe und Wärme begegnen.

Ich sende viele goldene Seelen auf den Weg.

Mein geliebtes Allheilkind, Ich stelle wunderschöne Seelen an Deine Seite.

Sie werden Deine grauen Tage erhellen und Dir Mut machen, Deinen Auftrag zu erfüllen.

Ich brauche euch alle als Verbindung zur Erde. Sowie ein Baum zu leben anfängt, sobald er sich in die Erde bringt, so fängt ein Seelchen als Mensch zu leben an, wenn es die Erde berührt. Und, glaube mir, mein Allheilkind, ICH BIN sehr neugierig, welche Konstellationen meine Kinder kreieren. Denn eines habt ihr mir voraus: ICH BIN niemals unten auf der Erde gewesen. Aus diesem Grund habe ich meinen Sohn Jesus zur Erde gesandt, damit ER mir vom Glück und vom Leid meiner Erdenkinder erzählt.

"Und was machst Du daraus, geliebte geweihte Seele, wenn Du die Erde berührst?", sprach der himmlische Vater. "Erzähle mir, wie es sich anfühlt, im Körper zu sein, wenn mein Atem die Erde berührt. Und, wirst Du dann immernoch meine Freude sein, so, wie ich gerne alle meine Seelen erleben möchte, denen ich ein Edenleben schenke?"

Nur durch meine Erdenkinder kann ich sehen, was alles auf der Erde möglich ist. ICH BIN mit euch. Das Leben gestalten müsst ihr es selber.

 

Schaue Dir dieses Wunder an!

 

ICH, DER ICH DER HERR ÜBER HIMMEL UND ERDE BIN, schicke eine viertel Millionen Seelchen an einem Tag auf den Weg zur Erde. Die Erde weiß davon. Himmel und Erde arbeiten verlässlich zusammen.

Es ist ein inniger Wunsch eines feinstofflichen Lichtseelchens, im materiellen Körper mit der Erde in Berührung zu kommen, sich iridsch zu fühlen, vor allem aber, gesehen zu werden.

 

"Gib der Erde ihre Kinder wieder", sprach Gott zu SEINEM kleinsten Allheilkind.

 

Stelle sie, MEINE Kinder, unten auf der Erde auf ihre Füße. Sage den Seelchen, sie mögen in den Körper hineinschlüpfen, so, wie sie die Finger in einen Handschuh schieben, um die Wärme zu fühlen, die sie umgibt. Unterweise sie in Erdungsübungen und erzähle ihnen von ihren heilenden Händen.

ICH, der ICH DER SCHÖPFER BIN, schicke sie auf ihren Weg, und viele kommen dort unten nicht auf, noch in ihren Füßen, an. Obwohl sie oft jahrzehntelang unten verweilen, sind sie doch nie angekommen. Sie tragen die Sehnsucht der Verbindung mit der Erde in sich. Die Menschen sagen dazu, ihr Leben habe nicht Hand noch Fuß.

Es wäre alles sehr einfach. Sie wissen nicht, was sie tun und wie sie es tun sollten. Sage Du ihnen, wie sie als Erdenbürger mit der Mutter Erde in Kontakt treten können. Erzähle ihnen vom Mutterprinzip und vom Vaterprinzip.

Erleichtere ihr Leben!

Gänseblümchen bat den Herrn, ihm nicht allzuviele Aufgaben mit auf seinen Weg zu geben.

"Geliebter Vater, DU weißt, dass ich DIR hingebungsvoll dienen werde. Nach DEINEM Willen soll dies geschehen. Wie kann ich mir alles merken, was DU mir mit auf meinen Weg gibst? Bitte, schenke mir ein alles merkendes Gedächtnis!"

Da sprach der liebende Vater: "Mein Engel, in den Nächten werde ICH zu Dir sprechen. ICH warte, bis Du in den tiefen Schlaf gefallen bist. Halte nur Dein Herz für MEINE WORTE offen."

Und wie auf Kommando, eilten die goldenen Engel herbei und riefen laut: "We wait until you sleep, and then we fulfill you!" (dt: "Wir warten bis Du schläfst, und dann erfüllen wir Dich!")

Gänseblümchen hatte verstanden. Wenn die Worte in eng (e) lischer Sprache ertönten, dann würde Gott SEINE engeligen Helfer ausgesandt haben, um SEINE Nachrichten den Propheten in die Ohren zu flüstern, damit diese sie auf der Erde verbreiten konnten.

 

Noch einmal sage ICH es Dir, da es mir so wichtig ist: hilf den Menschen, anzukommen und sich selbst treu zu bleiben!

 

Ein Menschenkind, das die Erde mit seinen Füßen nicht bewust fühlen kann, findet seinen Weg nicht. Viele MEINER Kinder hängen in der Luft. ICH brauche sie auf der Erde. All die reinen, wahren und klaren Engelseelchen, die ICH auf die Reise schicke, sind gewillt, die Erdenaufgaben zum Allerbesten zu erledigen. Geliebtes Gänseblümchen, sie brauchen Deine Hilfe. Lehre sie die Einfachheit des irdischen Daseins und hilf ihnen, in ihren Körpern Platz zu nehmen, anzukommen. Sei Du ihnen Vorbild. Lebe das, was Du eines Tages um Dich herum erleben möchtest. Zeige ihnen das, was Du eines Tages in den Augen der Gotteskinder sehen möchtest. Sage ihnen das, was Du eines Tages aus allen Himmelsrichtungen hören möchtest. Säe gute Saat, und Du wirst reichen Ertrag einbringen.

MEIN liebes Kind, auf der Erde, in der Materie, erlebst auch Du schwere Tage und Nächte. ICH lehre Dich das Mitgefühl. Und ICH stärke Dich in Deiner Gabe, für den Preis der Liebe allen Versuchungen zu widerstehen, auf alles zu verzichten, um im Herzen Jesu, MEINEM ERDENSOHN, zu bleiben. Du wirst Dein Herz niemals verkaufen. Kein Geld und keine Sache in der Welt wird Dir wichtiger sein, als die Liebe zu MIR. Du wirst Dich immer für das Gute entscheiden, liebes Gänseblümchen. ICH kenne Dich und Dein Urvertrauen, das die Liebe gebiert. Du wirst durch alle Herausforderungen geführt werden. Du wirst sie allesamt meistern und in MIR bleiben für immer.

Wenn die dunklen Mächte Dich angreifen, die Menschen Dich anzweifeln, Du glaubst, alleine zu sein, ohne himmlische Helfer,

DANN KOMMT MEIN GOLDENES LICHT ÜBER DICH, UND DAS IST FÜR ALLES DIE LÖSUNG!

DU STEHST IM HIMMEL UND AUF DER ERDE ZU MIR. ICH STEHE IM HIMMEL UND AUF DER ERDE ZU DIR!

ICH LASSE IMMER EINEN GOLDENEN STERN ÜBER DIR LEUCHTEN. SCHAUE NACH OBEN, EGAL, WIE ES DIR GEHT, UND ORIENTIERE DICH AM GOLDENEN STERN!"

SEIN Allheilkind würde seinen Auftrag zur Erfüllung bringen und aufgeschlossen das WORT des allgütigen VATERS mit auf die Reise nehmen und vorort praktizieren.

 

MEIN goldenes Kind, ICH schicke Dich auf den Weg.

 

Gänseblümchen hüpfte vor Begeisterung, erneut das Wunder der Menschwerdung erfahren zu dürfen. Und GOTT erkannte sogleich, mit Gänseblümchen die allerbeste Wahl getroffen zu haben. In höflichem Respekt knickste sich Gänseblümchen rückwärts davon, ihren SCHÖPFERVATER in liebendem Licht strahlend wahrnehmend.

 

Der Gottesgeist erbat die Abreise im Monat Juli,

 

dem Monat der Vollendung und des Friedens, sodass sich das Seelchen gründlich vorbereiten konnte. Gänseblümchen verabschiedete sich festlich feierlich von den himmlischen Freundesseelchen mit dem Wissen, bald schon einem nach dem anderen auf der Erde wieder zu begegnen, wenn der Herr es so lenkte.

Zu gegebener Zeit schwang es sich in das sanfteste lichtvollste Sein hinein. Seine Leuchtkraft, wie der Gottesgeist gesprochen hatte, sollte es am Nachthimmel innerhalb eines Sternschnuppenregens so positionieren, dass es von einem aufmerksamen begeisterungsfähigen Erdenkind gesehen werden konnte.

Das himmlische Feuerwerk erhellte die Nacht. Gänseblümchen ließ sich zusammen mit den Sternschnuppen in die Atmosphäre hineinfallen.

Der mächtige Gottesgeist überwachte dieses Lebensspiel.

Am schönen Bodensee, im Süden Deutschlands, mähten die Bauern die Ähren ihrer Kornfelder ab, und es roch nach Sommer. Jung und Alt waren auf den Beinen.

In diesem irdischen Paradies, so lobten die Einheimischen ihren Garten Eden, hielten sich die fröhlich gestimmten Menschen in den lauen Sommernächten gerne an den Seeufern und an den Promenaden auf.

Gänseblümchen positionierte sich geradezu genial. Es flog beinahe quer zur Uferpromenade in Meersburg. Unmöglich wäre es gewesen, nicht gesehen zu werden. Der Schöpfer drehte den lauen Abendwind zu Gunsten seines Lichtengelchens.

"Da, sieh mal da, ist die Sternschnuppe nicht ganz besonders hell?", tönte es in die Menschenmenge hinein.

"Du hast recht. Sie erinnert mich ... ja, sie ist wunderschön, und sie stimmt mich heiter. Sie erinnert mich an den Weihnachtsstern, der uns eine Frohbotschaft verkündete.

"Wir dürfen uns etwas wünschen. Ich wünsche mir ... , und was wünschst Du Dir?", fragte das Mädchen seinen Papa.
"Wünsche werden nicht verraten, mein Engelchen!"

"Das Spiel des Lebens beginnt!" ,rief Gänseblümchen glücklich in die Welt hinein.

Zu jener Zeit geschah es, dass Gott einer Erdenmama erlaubte, einer Engelseele ein Körperchen zu geben.

Es fühlte sich so gut an, die Gestalt eines Menschenkindes anzunehmen in dem Wissen, nach 40 Erdenwochen frei und selbstbestimmt atmen zu dürfen, weil die Bestimmung es vorsah, und weil die Liebe des Schöpfers es so wollte.

 

Hurra, ich habe einen Körper!

 

Gänseblümchen glaubte, aus einem tiefen langen Traum erwacht zu sein. Es schaute mit strahlenden Augen auf sein Körperchen, um festzustellen, dass alles perfekt war.

Es erblickte seine Ärmchen, seine Beinchen und die winzigen Füßlein. Das Körperchen war bekleidet mit einer schneeweißen Haut, die sich anfühlte wie ein sanftes, weiches und gleichzeitig schützendes, alles verbindendes Mäntelchen. Gänseblümchen wusste, so schien es im Moment, nichts mehr von der Zeit vor der Schwelle. Da gab es eine neblige Einnerung an ein Heranwachsen in einem Mutterleib, oder besser gesagt, in einer anderen Welt, ein heldenhaftes Geburtserlebnis und eine kinderliebe Mama. Ebenso erlebte es bis dahin bewusst weder Freude, noch Schmerz, noch Leid, keine Kälte und keine Wärme, keinen Atemzug und keinen Hunger und auch keine anderen Bedürfnisse.

In ein kleines Windelhöschen gewickelt, erfreute es sich seiner allerersten ganz bewussten Wahrnehmung, des Gefühls der wärmenden Frühlingssonne, des hellen Lichtes da draußen, im Grünen. Dorthin wollte es krabbeln, hin zum Licht, hin zur Wärme auf den eigenen Beinchen, mit dem eigenen Körperchen. Mochte es soviel Kraft kosten wie es wolle, das Baby wusste, dass es sein Ziel erreichen und den damit verbundenen Weg, über die "Schwelle", bewältigen konnte.

Die "Schwelle" trennte ein Wohnzimmer von einem Garten, einem Rasengrundstück. Mag diese Schwelle symbolisch einer Türschwelle geglichen haben, so fühlte unser kleines Kind einen Übergang von einer jenseitigen Welt hinein in eine diesseitige, von drinnen nach draußen, in die aktive selbständige Bewegung hinein.

Es fühlte jede Faser des Seins in der Bewegung nach vorne. Um Bewegung, selbständige Bewegung ging es, um den Weg nach vorne, auf diesem weichen grünen Grund, den Mutter Erde bot, als Basis für jegliche irdische Bewegung. Das war die Absicht des Neuankömmlings. Noch auf allen Vieren und sehr zaghaft, jedoch von größtem Wohlgefühl und Genuß getragen, spürte Gänseblümchen in diesen ersten bewussten Lebensmomenten, wie wichtig solche Augenblicke für die vor ihm liegenden Erdentage sein würden.

Das Körperchen funktionierte wie von selbst. "Hurra, ich habe einen Körper, hurra, ich habe einen Körper, hurra, ich habe einen Körper!"

 

Es bedeutet pures Glück und allergrößte Freude, wenn eine Seele einen menschlichen Körper bekommt.

 

Das Kind machte Gott alle Ehre auf der Erde. Es wuchs heran und erzählte vom Himmel und von den Sternen und von den Sternschnuppenkindern. Und die Menschen lauschten den Erzählungen mit Begeisterung. Nie zuvor hatten sie einen derart überzeugenden Menschen erlebt, der ihnen Nachrichten aus dem Himmel mitgebracht hatte.
Gänseblümchen lächelte kess, wenn seine Geschichten der Phantasie entsprangen. Man sah es ihm an, wenn die Erzählungen einem Seiltanz aus der Welt der Illusionen glichen. Sein Gesicht wurde sehr ernst, wenn es über den Himmel, Gott und die Engel redete. Gänseblümchen wollte stets glaubhaft sein, deswegen unterschied es deutlich in der Tonlage, sodass keinerlei Missverständnisse über die Art der Herkunft seiner Geschichten entstehen konnten.
Die Zuhörerschar spürte die Einzigartigkeit dieses besonderen Geschöpfes auf der Erde, und sie glaubten an jenes von ganzem Herzen.

 

Gänseblümchen vergisst sich selbst.

 

Gänseblümchen zählte nun, wie bereits erwähnt, zu den Erdenbürgern. Und den Erdenbürgern passiert es gelegentlich, wie Gott es beschrieben hatte, dass sie im Eifer des Gefechtes etwas Wesentliches vegessen und ihr eigenes Ding machen.
Die Lebenskraft hatte Gänseblümchen gesundes, dunkelblondes langes Haar geschenkt. Von Zeit zu Zeit verzottelten diese jedoch und glichen einer ungepflegten unschönen Mähne.

"Ich erfreue mich an meinen gepflegten Menschenkindern. Achte gut auf Dich!", sprach die göttliche Stimme im Traum, hörbar, fühlbar und unverwechselbar klar. Unser Erdenengelmädchen musste sich GOTTES Rüge gefallen lassen.

Gänseblümchen entschuldigte sich beim liebenden GOTT VATER.
"Ich habe keine passende Haarbürste, GOTT. Womit soll ich diese vielen Haare kämmen? Und es erfordert ungemein viel Zeit, diese Mähne, ja, mein gesamtes Äußeres zu pflegen."

Gott antwortete ihm: "In Meersburg lebt ein älterer Herr, der in den vergangenen Jahrzehnten Bürsten aus massivem Holz hergestellt hat. Dieser liebevolle betagte Herr edlen Gemütes wird für Dich eine Bürste mit seiner sanften Hand und nach meinem Willen formen. Wenn Du nur das rechte Handwerkszeug hast, dann fließt Dein Tun."

Gänseblümchen tat, wie der warme, gütige und doch bestimmte Hauch es befohlen hatte.

Am nächsten Morgen schon machte sich das hübsche Mädchen auf den Weg nach Meersburg. Und es begab sich, dass der erwählte Experte und Gänseblümchen in den frühen Morgenstunden zusammentrafen. Er hatte bereits von einem außerordentlichen Auftrag "Wind bekommen". Die Haarbürste, in Gänseblümchens himmlischem Lieblingsglanz, mit goldenem Griff versehen und wahrlich stabilen Borsten bestückt, lag auf dem Tisch am Eingang des kleinen Ladens im Dorfgässele. Der kurze Besuch bei diesem wundersam leuchtenden älteren Herrn hinterließ bei dem Mädchen einen tiefen Eindruck. Gott hatte ihn wohl auch für eine ganz besondere Aufgabe auf die Erde geschickt. Gänseblümchen glaubte, erkannt zu haben, dass pures Gold aus seinen Händen heraus strahlte. Er liebte sein Tun mit seinen heilenden Händen. Sein Glück schien vollkommen zu sein.

 

Gehe alle Deine Wege mit der GOTTESKRAFT in Dir!

 

Gänseblümchen erkannte sogleich, dass es ein Leichtes sein und Spaß machen würde, seiner Pflicht in Sachen Haarpflege von nun an nachzukommen.

Unser Erdenengel wuchs heran, und ihm wurden vertrauensvoll von Jahr zu Jahr, mehr und mehr Erdenpflichten übertagen von den Menschen, die Gänseblümchen liebten und von denen sich der Erdenengel geliebt fühlte.

Stets bemüht, das Äussere, die Seelenhülle zu pflegen, schrumpften die Stunden des Tages auf einen gefühlten längeren Atemhauch zusammen, und Gänseblümchen stellte sich allabendlich unter den Sternenhimmel, um mit ihrem Schöpfer zu kommunizieren. "Herr, die Tage vegehen wie im Flug. Wie kann ich meinen Aufgaben nachkommen, ohne das Wesentliche, das Du mir aufgetragen hast, zu vernachlässigen?"

Der Herr antwortete prompt: "Mein geliebter Erdenengel, es ist wichtig, dass Du Mensch geworden bist und die Alltagsmühen der Menschen verstehen und tragen lernst. Nur dann, wenn Du einer von ihnen bist, weißt Du, wie sie sich nach getaner Arbeit fühlen, wie ihnen die Tage davon laufen, die Nächte den müden Körpern kaum ausreichen, sich fallen zu lassen. Du sollst lernen, mit Finanzen umzugehen, sollst für Deinen Lebensunterhalt selbst Sorge tragen.

Niemals hätte ICH behaupten mögen, ein Erdendasein sei ein leichtes Spiel. Es beinhaltet einfach alles. Eines aber sage ICH Dir, MEIN Erdenengel, präge es MEINEN Kindern auf der Erde ein, dass Leben leichter geht und stets gelingt mit MIR. Wenn ICH in ihren Herzen den Platz finde, den ICH beanspruche, in ihrem Geist die Nummer Eins BIN, in ihren Atemseelen MEIN LICHT brennt, dann nur ist eine Herrschaft über die Erde möglich. Und, mein geliebter Erdenengel, stelle eines über alles Andere: Die Gesundheit an Körper, im Geist und in der Seele. Mit diesem geistigen Vermögen, das segensreich ist, erträgst Du das Leben auf der Erde leicht.

Gott traute seinem Engel auf Erden viel zu. In zahllosen Nächten sprang Gänseblümchen mit gigantischem Input aus seinen Träumen hoch, notierte die Botschaften in seinem Traumbuch, um tags die Menschen damit zu begeistern.

Der Leser mag glauben, GOTT überforderte seinen Erdenengel. Es ist anders. GOTTES Botschaften in der Nacht fühlten sich so großartig und, wie ER es zugesagt hatte, segensreich an. Gänseblümchen spürte in sich die wärmende Aura eines Feuers in der Nacht, das Feuer des HEILIGEN GEISTES, das es in allen Zellen seines Körpers erfrischte und in Gedanken erleuchtete. Gänseblümchen war ja auch ein ganz besonderer Engel.

 

 Gänseblümchen begegnet seiner irdischen Familie

 

Wenige Jahre nur durfte Gänseblümchen im Haus der Eltern und der Geschwister verweilen. Die Prägung durch die Menschen in der Urfamilie hätte Gänseblümchen niemals so stark werden lassen, wie Gott es brauchte. Gott sah, dass die Bequemlichkeit, die eine fleißige Mama und ein sehr liebevoller Papa schufen, Gottes Engel in seiner Entwicklng behindern würden. Da draußen in der Welt, ohne Familie, musste der Erdenengel rasch selbständig werden, selbst denken, selbst handeln und für das Denken und Handeln die Verantwortung übernehmen.

Die Schulung war eine harte, aber sie geschah rasch und sorgte für Klarheit: Erdenleben könnte verhängnisvoll und zur Höhle der Bequemlichkeit, zur Höhle der falschen Sicherheit und zur Höhle der Anpassung werden.

Gänseblümchen beobachtete die Gotteskinder und sorgte sich, denn unverständlicher Weise lebten die Edenkinder in einer sie krank machenden Anpassung, zugeklappt und ohne Fragen an ihren Schöpfer, an den souveränen Geist, an ihren Vater, den Allwissenden. Warum lebten sie ihre Bestimmung nicht? Was ist bloß mit ihnen los? Warum wagen sie nichts?

Gänseblümchen sprach mit dem Vater und der Vater antwortete: "Die Edenkinder verfolgen die falschen Ziele. Ich habe alle meine abgesandten Erdenengel damit beauftragt, ihren Mitmenschen zu helfen, ihnen zu dienen und sich untereinander in der Liebe zu sättigen und zu erfüllen. Ein Menschenleben wird so lange ein furchtbares sein, bis es meinen Willen akzeptiert.

 

Gänseblümchen und die Erdenfamilie

 

Der Papa war ein Gottmensch, in dessen Herzen die Liebe brannte. Bei Papa hatte Gänseblümchen das Gefühl, angekommen und willkommen zu sein.

In  Papa´s Wärme fühlte sich alles gut an, vor allem dann, wenn er in seiner starken und ruhigen Stimme weise Worte sprach. Es begeisterte Gänseblümchen, ihm zuzuhören und von ihm zu lernen.

Gänseblümchen liebt auch den großen Bruder von ganzem Herzen. Er verließ die Erde schon bald.

Sieben Wochen nach seiner Verabschiedung in die Ewigkeit, hörte Gänseblümchen den Bruder im Traum sprechen: "Schwesterlein, die Angst in der Atemlosigkeit hat mich zerstört. Hätte ich damals gewusst, dass die Liebe, das Licht in der Atmung, die Angst gänzlich auflöst, hätte ich nicht erleben müssen, was ich erlebt habe."

Im Traum strengte sich der Bruder noch einmal an, holte tief Luft und sprach:

"Sage es allen Menschen, dass es das Wichtigste auf Erden ist, sich selbst zu lieben. Sage es allen Menschen und versäume keine Zeit mehr. Es ist das Wichtigste auf Erden, sich selbst zu lieben." Dann "schlief" er ein, und Gänseblümchen saß urplötzlich wach und begeistert im Bett.

Es bedarf nur weniger Worte, dem Leser zu verdeutlichen, dass Gänseblümchen alle Hebel in Bewegung setzt, um die Botschaft in die Welt hinauszutragen.

Nach mehreren Monaten bat der Bruder aus der anderen Welt seine Schwester auf Erden: "Darf ich noch ein bisschen bei Dir bleiben, um von Dir zu lernen, wie ein Leben in Liebe geht?"

Der Bruder ist bei Gänseblümchen alle Tage, bis ans Ende der Welt, wie er sagte.

DIe Mama ist an Gänseblümchen fastgar verzweifelt. Gänseblümchen folgte Gottes Wort und nicht dem Wort der Mama.

"Meine arme traurige Mama, ich habe Dir nie gehorcht. Ich habe mich von Dir abgewandt, weil ich Gott folgte.

Mama, wir hätten uns doch in der Welt Gottes begegnen können!"

Das Schwesterlein von Gänseblümchen liebte jedes Tierlein aus tiefem Herzen. Das hübsche Mädchen sammelte alle Tierlein ein, die verletzt und krank gewesen sind, um sie zu pflegen, sie gesund zu streicheln. In inniger Herzensliebe sind die Mädchen verbunden gewesen bis zu jenem Tag, an dem die einst tierliebe Schwester sich von GOTT entfernte, sich selbst verlor. Gott, der Herr möge ihr helfen, möge sie auf den rechten Weg geleiten, damit sie ihr Leben nicht gänzlich verfehlt.

"Liebes Schwesterlein, ich werde Dich immer lieben, bis in alle Ewigkeit und über die Ewigkeit hinaus!"

 

Gänseblümchen opfert sich auf

 

Der Erdenengel fühlte intensiver für alle anderen Wesen als für sich selbst. "Für mich selbst wird noch ausreichend Zeit bleiben zur Pflege. "Gott freut sich, wenn ich mich zuallererst um die hilflosen Wesen kümmere!"
Dankbar lief es in alle Barenhöhlen hinein, um aus den Höhlen alle Bären herbei zu rufen. Die Höhlen wußte es in Bermatingen, dem früheren Bär-matingen.
Dort lebten in einer riesengroßen Höhle mehrere Bärenfamilien. Sie verbrachten dort ihren Winterschlaf.
Diesen Sommer wollte Gänseblümchen mit der goldenen Haarbürste alle Bären schönmachen. Sein eigenes Haar sei nicht so wichtig, beteuerte es. Die Bären schwitzten in ihrem dicken Mantel, und wenn es sie ein einziges Mal nur durchkämmen würde, fühlten sie sich sicherlich viel besser in ihrer Haut.

Gänseblümchen kämmte alle Hasen in Neufrach und alle Kätzchen in Markdorf und viele Hamster und Eichhörnchen im weiten Bodenseekreis.
All die vielen haarigen Tierlein, die mit einem sogenannten Mittelscheitel gesehen und befragt wurden, berichteten über die Bemühungen und die übergroße Liebe, die sie durch Gänseblümchens bürstende Hände erfahren durften.

So sehr war es mit fürsorglichen Gedanken und Taten erfüllt, dass es für sich selbst keinen Raum mehr fand, sich der eigenen Pflege zu widmen. Gott schaute eine halbe Erdumkreisung um die Sonne zu, und dann reagierte er. In der Nacht rief er es beim Namen:

"Liebes fleißiges Gänseblümchen, komme zu Dir! Aus einem ganz besonderen Grund habe ich gerade Dich auserwählt und auf die Erde hinab geschickt. Ich weiß, dass Du mit Hingabe die Menschen lehren kannst. All die Tugenden, die sie verlernt und vergessen haben, bat ich Dich auf die Erde zu bringen.
Deine Bereitschaft, für andere da zu sein, Deine Offenheit und vor allem Deine Geduld mit anderen Seelen habe ich im Himmel erlebt.
Du hast die Not jedes einzelnen Seelchens erkannt und sogleich versucht, Dein Bestes zu geben.

Heute lehre ich Dich, wie Du den Menschen und Tierlein wirklich helfen kannst.
Du beraubst sie der Chance, für sich selbst zu sorgen, wenn Du ihnen alles abnimmst.
Jedem Lebewesen habe ich ein Herz in die Brust hineingelegt. Auf diese Art und Weise kann ich mit meiner Liebe in jedem Wesen sein. Mit meiner Kraft ist allen Lebewesen alles möglich, was vonnöten ist. Wenn Du die Geschöpfe verwöhnst, verlernen sie rasch, und sie werden faul, bequem und fordernd. Sie verlieren den Glauben an ihre innere Kraft.

Gänseblümchen ICH sage Dir eins:

"WER IMMER NUR GETRAGEN WIRD, VERLERNT DAS LAUFEN!"

Du hast es gut gemeint mit Deiner Hingabe und Deinem Mitgefühl.
Vertraue mir. Einem Bären habe ich lange Krallen gegeben, um sich zu kratzen. Einer kleinen Katze habe ich enorme Beweglichkeit verliehen, sich in alle Richtungen bewegen zu können, um sich mit der Zunge sauber zu machen. Jedes Tierchen besitzt die Klugheit und den Instinkt, sich selbst pflegen zu können.

......... Gänseblümchen, wahre Hilfestellung gibst Du meinen Lebewesen auf der Erde, wenn Du sie die Unabhängigkeit und die Selbständigkeit lehrst, mit Liebe und Freundlichkeit in Deinem Herzen, auf dass sie Dir gerne zuhören mögen. Du machst sie frei und glücklich, wenn Du sie anweist, sich selbst zu helfen.
Im Augenblick erkenne ich jedoch, dass Du die Lebewesen Schritt für Schritt mehr und mehr von Dir abhängig machst. Sie gewöhnen sich an Deine Bemühungen, und sie werden unbeweglich und unfähig, sich selbst zu pflegen.
Faul und dick geworden sehe ich die Bären. Träge und herumchillende Hasen und Katzen warten auf Dich und Deine Dienste.
Gänseblümchen, schaue in den Spiegel. Du selbst siehst Dich nicht mehr. Deine Aufopferung führt schon bald zur Verwahrlosung Deines goldenen Selbst."

"Oh Schreck," Gänseblümchen zuckte im Traum zusammen. "Habe ich Wesentliches in meinem Auftrag übersehen? Ich sollte Großmut, Großzügigkeit, Offenheit, Einfühlsamkeit ... l e h r e n. Gott sagte mir, dass ich all diese Tugenden auf die Erde bringen solle. Ich glaubte, ich sei angehalten, diese in Liebe zu verschenken. Ich habe Gott wohl missverstanden. Wenn ich die Geschöpfe zu sehr verwöhne und ihre Aufgaben übernehme, schmälere ich ihre Überlebenschancen auf der Erde."

Am Morgen hatte die Gotteskraft alle Nebel über Gänseblümchen`s Geist aufgelöst. Es schlug die Augen auf und fühlte nach, wie es im Schlaf mit Gott gesprochen hatte. Gott zeigte ihm, wie es den missverstandenen Auftrag korrigieren durfte.

Gänseblümchen sah sich selbst vor einem riesengroßen Spiegel sitzend und ihre dunkelbraunen Haare kämmend. Es nahm sich viel Zeit, sich selbst Gutes zu tun. Diese Momente, in denen es sich in Ruhe und Stille sich selbst zuwandte, hörte es Gottes Wort. ER sprach, wie ER es immer tat, in Gänseblümchens Herz hinein:

"Geliebtes Gänseblümchen, ICH habe Dir ein Herz in Deinen Brustkorb hinein gelegt. Dieses Herz pumpt einzig und alleine für Dich. Jedem anderen Lebewesen habe ICH ein eigenes Herz geschenkt.
Lehre die Lebewesen, ihr Herz als Lebensmittelpunkt zu achten, zu schätzen und zu hüten. Alle Menschen und Tiere sollen sich aus dem eigenen erfüllten Herzen nähren.

"Ich habe begriffen. Ich lehre die Erdenwesen, auf sich selbst zu achten, ihr Inneres und Äußeres zu pflegen und sich selbst versorgen zu lernen."

Gott fügte noch etwas Wesentliches hinzu:
"Auf diesem Weg werden Dir viele hilfebedürftige kleine und große Menschen und Tiere begegnen. Dein Herz kann nicht an diesen Wesen vorbeischauen. Ein gutes Herz will stets helfen. Gänseblümchen, entscheide Du selbst, wann und wie Du Hilfestellung gibst, meinen "Kindern" auf der Erde eine helfende Hand reichst. Lerne Du selbst zu unterscheiden, wann Du gibst und mitträgst und wann Du glaubst, unterweisen und danach Deines Weges ziehen zu dürfen.
Zuallererst jedoch achte darauf, dass Du Dein Inneres mit glücklich machenden Gedanken und der Liebe zu Dir selbst erfüllst. Erst dann vermagst Du, von Deiner Fülle zu geben. Bleibst Du aber leer, dann verausgabst Du Dich. Du kannst niemals mehr geben als Du hast. Was Du nicht hast, vermagst Du auch nicht zu geben. Leer gewordene Wesen haben ihr "Vermögen" unachtsam verbraucht. Und sie können für immer daran zerbrechen. Der Urgrund der inneren Kräfte soll behütet werden wie ein Augapfel."

Gänseblümchen schaute hinüber zur goldenen Haarbürste.

Welch ein unbeschreiblich strahlend schönes, goldenes Geschenk GOTT in gütigem Wohlwollen in Gänseblümchens Hände gelegt hatte. Damit wollte das Mädchen im Sinne GOTTES das Allerbeste bewirken. Alle anderen Handlungen hätten seiner Meinung nach einen egoistischen Charakter angenommen. Es wollte großmütig handeln und nur geben.

Und nun erfuhr es GOTTES WÄRMENDE STIMME: "Du darfst das Geschenk für Dich behalten und Dich daran erfreuen. Denn ICH habe Freude daran, wenn Du, MEINE wundervolle liebende Seele, daran Freude empfindest. Gib nur aus Deinem Überfluss heraus, und lass Dein Herz niemals leer werden," klang Gottes Wort noch in Gänseblümchen nach.

In großer Hochachtung, die es vor GOTT hatte, fühlte es Dankbarkeit für diese bedeutsame Lektion. Schließlich ist Gänseblümchen ein Mensch geworden. Und Menschen sind nun mal nicht perfekt. GOTT sagte ihm immer wieder: "Der Mut, nicht vollkommen zu sein, ehrt die Menschen. Wenn sie glauben, vollkommen sein zu müssen, berauben sie sich der Möglichkeit, zu lernen und zu wachsen. Ich will die Menschen auf die Herzenswege führen; denn hier vernehmen sie MEINE WORTE DER WAHRHEIT, die ihnen ein gutes und gesundes Erdenleben garantieren."

Gänseblümchen betrachtete immer wieder die goldene Haarbürste und sein Herz sprach sogleich die Worte: "Die goldene Haarbürste soll mich stets daran erinnern, dass es von großer Bedeutung für den Himmel ist, dass ich meinen Körper pflegen und mein Inneres erfüllen soll. Ich lehre andere Wesen, wach und begeisterungsfähig, verantwortungsvoll, achtsam und fleißig zu bleiben, lehre sie, zu geben und lehre sie zu nehmen. Im Geben liegt viel Segen. Das Nehmen will gelernt sein."

"DU LIEBER HERR IM HIMMEL, glaubst DU wirklich, dass ich es vermag, diesen Mammutauftrag zu Deiner Zufriedenheit zu erfüllen?"

"Ja, mein geliebtes Gänseblümchen, ich glaube an Dich. UND ICH STELLE DIR MEINE ENGEL AN DEINE SEITE!"

 

"Die Bärenkämmerin" ist einem jungen hübschen Mädchen gewidmet, das eine unvergleichlich schöne Seele hat.
Wenn ich diesem Mädchen eine goldene Haarbürste schenken würde, so würde es alle Geschöpfe im Bodenseekreis kämmen und sich selbst dabei vergessen.

Hübsches junges Mädchen, ich wünsche Dir viel Mut, Dich an das große Wunder in Dir selbst heranzuwagen, GOTT ganz und gar zu vertrauen. Und ich wünsche Dir, den Menschen, die Dir gerne zuhören mögen, zu vertrauen, dass sie Dich wahrnehmen und Deine Liebe in Deinen Augen sehen können. Nicht alle Menschen können dies, aber sehr viele.

 

VIEL GLÜCK!

 

Nachdem die Schreiberin dieser Geschichte den Stift zur Seite gelegt hatte und sich den Alltagssorgen ihrer Patienten in ihrer Praxis wieder zuwandte, geschah es, unverhofft, unerwartet, nach Feierabend.

Am Ende eines langen Praxistages stellte sie sich auf ihre Terrasse, um in der stillen Nacht mit dem Himmel und seinen Engeln zu kommunizieren. Sie sprach leise dankend zum Nachthimmel und segnete alle Menschen, alle Tiere, die prächtige Erde und den Giganten Kosmos.

An diesem Abend erlebte sie ein großartiges, beeindruckendes, heilendes Lichtphänomen. Ein helleres Erscheinen der Göttlichen "Sprache" außerhalb ihrer Körper-Lichtseele hatte sie bis zu diesem Abend nie erlebt. Ein kraftvoller Lichtstrahl, einige unbenennbare Meter lang, schwang sich im Eiltempo auf sie zu. Er breitete sein Licht wenige Meter von ihr entfernt, in Form einer strahlend schönen Lichtkugel, mit einem Durchmesser von circa 30 Zentimetern, und noch vor ihren Füßen, aus, verharrte wenige Sekunden vor den Füßen, um sich dann in einem wundervollen Augenblick wieder als mächtiger Strahl, nach rechts oben davonzumachen. Wie das Licht geflogen kam, so löste es sich wieder auf, sekundenschnell. Unsere begeisterte, tief berührte Zuschauerin wusste nicht, wie ihr geschah. Sie hielt ihren Kopf fest in den Händen mit der Frage: "Was ist geschehen?"

Gott hatte ihr ein Zeichen geschickt, das war klar. Und die von Gott ausgedrückte Botschaft kam erhellt und tief einleuchtend herunter, direkt vor die Füße eines bodenständigen und sehr realistischen erwachsenen Menschen.

Gerade wollte sie ihrem, nach so vielen Jahren wieder gefundenen, von Herzen geliebten Freund, eine Richtung aufzeigen, ja, bleiben wir bei der Wahrheit, in einer schwierigen Lebensphase seine Probleme lösen.

Da meldete sich die Lichtenergie vom Himmel, um der Geschichtenschreiberin der "Bärenkämmerin" die Botschaft zu überbringen: "Lehre ihn, sich selbst zu helfen, und lasse ihn los!"

Entscheidend war die Millisekunde, in der die Schriftstellerin das Licht in sich fühlte mit den Worten: "Du siehst und fühlst, dass UNS Deine Geschichte über die Bärenkämmein vertraut ist. Und ICH möchte Dir sagen, dass WIR Deine Texte lesen und uns im Himmel unterhalten, wie WIR Dir helfen können auf der Erde, wie ICH das versprochen habe. Löse Du niemals die Herausforderungen der Menschen. Du schreibst genau so, wie WIR es Dir sagen und wie wir es von Dir und durch Dich brauchen. Dafür danken wir Dir sehr und wir lieben Dich dafür, dass Du Deine Aufgabe mit großer Hingabe erfüllst. Dein Freund ist ein erwachsener Mann. Er kann gut mit Herausforderungen umgehen. Du liebst ihn, wie Du einen Menschen lieben kannst. Allabendlich legst Du ihn in MEINE HÄNDE zur Segnung, bittest MICH, ihn zu unterstützen. Vertraue auch, dass WIR, ICH und alle Engel, da sind und Deine Bitten erhören.

Nimm anderen Menschen nicht die Chance, zu lernen. Gib sie frei und vertraue ihnen.

Dein Freund ist ein sehr starker und heller Engel. Er findet sich wieder.

Deine Aufgabe, ihn in MEINE HÄNDE zu legen, wirst Du mit Bravour erledigen.

 

 

 

 

 

 

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