Das Leben findet

IM KÖRPER,

IM HEUTE,

IM HIER,

IM JETZT

statt.

 

Lasse Dich nicht zerreissen von den Alltagsereignissen, den Planungen, die allesamt in der Zukunft liegen. Dahinter stecken Prüfungen und Versuchungen von Energien, die es mögen, Dich verzettelt, zersplissen, kaputt, müde und erschöpft zu sehen.

In meinem Traum vom "Januar 2020" ("Januar 2020", Bezeichnung des Videos, vorgelesener Text am braunen Buffett im Stuhl sitzend) habe ich euch geschildert, welche Kräfte gerade am Werk sind. Sie wollen euch am Boden liegend sehen, verzweifelt und hilflos.

In allen Lebenssituationen haben wir stets die Wahl. Entscheide Dich jetzt für das Gute. Denn im Guten steht Dir der Himmel bei. Alle Engel, es ist gut, wenn Du an Engel glauben kannst, flüstern Dir ins Ohr und ins Herz, wohin Du gehen und was Du jetzt lassen musst. Sei auf der Hut, bleibe in Deiner Mitte, fühle die unermessliche Kraft der Präsenz, des Hier, des Jetzt, sei meditativ gesammelt im Körper, und lasse Dich und Dein Leben nicht verzerren.

Lasse nicht zu, dass sich Deine Gedanken von Deinem Herzen distanzieren, sie Dich linkisch in eine Zukunft bugsieren, die Dir augenblicklich keine Stabilität versprechen kann. Die ungute Energie versucht, Dich zu schwächen.

Alles im Leben ist eine Sache des Glaubens. Glaubst Du an den Aufbau, dann wird er sich in Deinem Leben manifestieren. Sprich 1000 mal am Tag: "Ich glaube an die Allmacht Gottes, und ich weiß, dass diese Allmacht mich behütet, mich trägt, ja, ich weiß es ganz sicher!"

Im Psalm 91 steht geschrieben:

Unter Gottes Schutz

"Es wird dir kein Übel begegnen und keine Plage wird sich Deinem Hause nähern.

Denn der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Über Ottern und Löwen wirst du gehen und junge Löwen und Drachen niedertreten.

Er liebt mich, darum will ich ihn erretten.

Er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.

Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not.

Ich will ihn herausreissen und in zu Ehren bringen.

Ich will ihn sättigen mit langem Leben

und will ihm zeigen mein Heil."

 

Darum empfehle ich DIr, glaube an einen Himmel auf Erden, glaube an das Licht, das Dich sehend macht für alles Stärkende, Dich Heilende und Tragende. Du kannst jeder Situation das Allerbeste abgewinnen.

LERNE UND WACHSE und stehe über jeglicher Demütigung.

Wir alle haben es schon erlebt, dass der Glaube Berge versetzt hat. Und Glauben und Sehen kann der Mensch im Licht der Liebe. Liebe fühlen wir. Fühlen können wir, wenn wir bei uns selber sind, IM HIER, IM JETZT, IM KÖRPER.

Entscheide Dich jeden Moment am Tag, auf welche Seite Du Dich stellst.

Gott sieht Dein Licht in Dir. Und dieses Licht ist nur sichtbar, wenn Du es einatmest.

Über den Atem nimmst Du Lichtpartikelchen (wissenschaftlich bewiesen) auf, die Deine Seele ausmachen.

Zitat: "Die im Lichte kann man sehen, die im Dunkeln sieht man nicht."

 

Es gibt nur eine Sicherheit, die Sicherheit, dass wir

in der LIEBE geborgen sind.

 

Sei bei Dir, verlass` Dich nie wieder.

Dann verspürst Du Leben in all Deinen Gliedern.

Dann nur bist Du mitten im Leben,

kein` Stund` ist sinnlos, vergebens.

Sei im JETZT und im HIER,

sei klug, das rate ich Dir.

 

In voller Größe darfst Du Dich zeigen,

gut geerdet, tanzen heiter im Reigen.

In Dir sein, Leben in Stärke gestalten,

dann nur kann Glück Dich erhalten.

Selbstvertrauen und Mut wirst Du spüren,

kein labiles Ego kann Dich verführen.

Eine Welt voller Frust und Versagen,

sind vergangen, wie all` die andern Plagen.

 

Denken ist gut,

doch sei auf der Hut.

Wenn Du nur denkst

und Geist in die falsche Richtung lenkst,

der Körper Dir nicht mehr zu sagen vermag,

was Dein Herz braucht an jedem Tag.

Wenn Dein Denken ihn schmerzt,

dann bist Du fast tot im Herz.

 

Der Deckel ist zu,

Du hast Deine Ruh,

vor den vielen Stimmen aus Deiner Mitte,

die rufen: "bitte, bitte, bitte!,

komm doch zurück zum Herz,

hier ist Dein Leben, das ist kein Scherz!

Wenn Du mich lange nicht hörst, nicht fühlst, wie ich`s brauch,

brech` ich entzwei, verlass ich Dich auch!"

 

 Du hast es nicht mal gemerkt,

dass Dein Ego den falschen Glauben gestärkt.

Fange an, wieder zu fühlen,

höre auf, nur in Gedanken zu wühlen.

Sei im Hier und sei im Jetzt,

das ist ein Schöpfungs- und Lebensgesetz.

Verlasse Dich, Deine Liebe zum Körper, nie mehr.

Dann kommt auch Dein Herz wieder zu Dir.

 

Darin liegt des Lebens Sinn,

ich habe verstanden: "Wo wollt` ich ohne meine Liebe hin?"

Wie sollt ich leben ohne mein liebendes Herz?

Erkennst Du die Angst, den notwendigen Schmerz?

Wenn, wie Du sagst, mein Leben im Herzen beginnt,

mir ohne Herzensstimme alles entrinnt,

wäre ich unklug und töricht dazu,

o, mein liebendes Herz, bitte, lasse mir keine Ruh,

solange, bis ich lebe in Frieden mit Dir,

und Du, Quelle der Liebe, bist zufrieden mit mir.

 

Wenn schon Kopf, dann lasse ich walten den friedlichen Geist,

der über das Leben und die Schöpfung Gottes alles weiß.

Will handeln mit Weisheit und Harmonie,

 darin erkenn` ich mein inn`res Genie.

Jetzt erst, im Guten erkenn` ich meinen Sinn,

hurra, dem gebe ich mich von nun an ganz und gar hin.

Will nicht mehr verzweifeln am eigenen Denken,

will meine Schritte in Harmonie lenken.

 

Und wenn ich dann ganz oben drohne,

beim Heil`gen Geist, dem Vater und dem Sohne,

kann`s ja durchaus sein,

dass ich Dich treff` beim Vater mein.

Du lächelst und sagst: "Ich hab`Dein kleines Gedicht gelesen,

danach ist mein Herz genesen.

Den Deckel hab`ich aufgemacht,

 von Stund an hab ich nur gelacht.

Wie einfach kann doch Leben sein,

wenn Angst weicht und ICH SELBER, mein Seel` , kehrt in mich ein."

 

(frei nach Waltraud Kuon)

(Der Lyriker möge mir vergeben, aus dem Stehgreif sind entstanden diese Zeilen soeben.)

 

 

Sprichwort

"Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch!"

(meine persönliche Interpretation)

Damit will ich sagen, bist Du nicht zuhause, dann machen sich andere Energien in Dir breit, die Dir schaden! Wenn das Licht weicht, kehrt die Dunkelheit ein! Parasiten lassen sich nieder.

Die Dunkelheit zeigt sich Dir als Angst.

Althochdeutsch "angust"; mittelhochdeutsch "angest"; westgermanisch "angusti", zum Adjektiv angu - "das Engsein",

dieses wiederum stammt von der indogermanischen Wurzel angh = "eng, bedrängend", vergleiche lateinisch angustus "eng" und altindisch amhàh.

 

ANGST

 

Angst haben ist erlaubt. Angst ist in ihren Anfängen nichts Schlimmes, denn sie ist als solche fühlbar und mit nur wenigen Atemzügen zu beseitigen. Wenn Angst nicht behandelt wird, kann sie bedrohlich werden für Körper, Geist, für Seele und vor allem für das Herz. Angst ist ein ENGEZUSTAND, der nach Sauerstoff verlangt.

Angst macht den Körper schwach. Die Sauerstoffsättigung im Körper ist oft massiv reduziert.

Ohne Seele = Atem = Odem fehlt dem Körper das innere Licht. Diese Symptome des Ausgebranntseins, des Burnout, nehmen dem Körper die Orientierung und machen ihn grund- und bodenlos.

Die Atmung als Prozess bewegt das gesamte System Körper von innen her. Bleibt diese Bewegung aus, versteifen Gewebe, verlieren diese ihre Flexibilität, was wiederum zu Stress, d.h. zu Schmerzen führt.

Lungenvolumina sind messbar. Klienten mit einem Atemvolumen von 1,5 -2,5 Litern bewegen sich am Rande einer De - Press - ion, das heißt, sie sind niedergedrückt, (wenn die Luft raus ist ... ).

Was also tun wir in der Angst = Enge?

Die Antwort ist einfach: "ATMEN, ATMEN, ATMEN, einen Nasenflügel zusammendrücken, durch den anderen Nasenflügel atmen, intensiv atmen, bis der Atem den Blasenbereich im Unterbauch erreicht. Es gibt viele Methoden und Wege, die Tiefenatmung zu fordern. In meinen Videos habe ich Atemarbeit demonstriert.

Dass ein Körper mit wenig Sauerstoff Stress bekommt, das ist logisch.

In der Angst befindet sich unser Körper in einer großen NOT.

Klienten verlassen häufig nach einer Therapiestunde die Praxis angstfrei.

Es liegt dann an ihnen selber, die Atemarbeit täglich durchzuführen. Das ist ein die Not wendendes Muss.

Ohne Sauerstoff gibt es (fast kein Leben - die Anaerobier ausgenommen) kein Leben.

Die Menge an eingeatmeter Luft entscheidet über die Lebensqualität. Wenn ein Mensch 7 Liter einatmet, sind alle seine Zellen im Körper beatmtet. Atmet ein Mensch permanent zu wenig ein, dann werden seine Gewebe starr, atemlos, luftlos, lustlos, sie reißen und sterben ab aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung.

DIESE ANGST IST ABSOLUT BERECHTIGT,

ein Keuchen, ein Japsen ohne Sauerstoff ist dem Tod näher als dem Leben selbst.

DU ENTSCHEIDEST JEDEN TAG NEU, WIE INTENSIV DU AM LEBEN TEILNEHMEN MÖCHTEST. NIMM DEINEN ATEM WICHTIGER, DANN LEBST DU VIELLEICHT SCHON MORGEN FRÜH ANGST-ENGE-FREI!

Und außerdem holt Dich Dein Atem ins Jetzt.

Im Jetzt fließt Dir alles zu, wessen Du bedarfst. Im Jetzt hast Du Ohren, die hören, Augen, die sehen und Gefühle, die Ja oder Nein sagen. Alles ist da, wenn wir hören, sehen und fühlen können.

Im Jetzt sind wir offen für das Leben, für die Quellen, für die Liebe. Die Schöpfung findet im Jetzt statt. Sei einfach nur da.

Wenn Dein Geist sich Sorgen um das Morgen macht, dann bist Du nicht HIER, Deine Gedanken sind mit dem Morgen beschäftigt.

Du hast Dich aufgeteilt, Dein Körper ist hier, Dein Geist ist im Morgen oder in irgendeiner Zukunft, um die Du Dich sorgst, und Dein Herz hängt der Vergangenheit nach. Zerrissenheit schafft Verzweiflung; denn nichts gelingt mehr.

Sei mit all Deinen Sinnen, Deinen Gefühlen, Deinem Atem, Deinem Herzen, Deinem Verstand, Deinem Sein im Heute. Der Volksmund sagt: "DU BIST GUT BEINANDER!"

Vertraue diesem Gesetz.

Zeige Präsenz und sei ein Präsent für Deine Mitmenschen und für Dich selbst.

Das Leben ist ein Geschenk an Dich. Lebe es als Präsent und sei voll und sei geist-reich und sei ganz und sei DA!!!

Eine einfache praktische Übung für Dein Jetzt:

Setze Dich hin, fühle mit den vier Fingern Deiner linken Hand den Puls am rechten Handgelenk. Lasse Dich auf die Pulsation ein. Es ist Dein Leben, Dein Pulsschlag, Deine Liebe. Fühle DIch und bleibe für Minuten in diesem Fühlen. Du bist jetzt ganz und gar präsent.

Wiederhole diese Übung einige Male, bis Du Präsenz leben kannst.

 

Danke vielmals für Deine Aufmerksamkeit.

In liebevoller Präsenz

Waltraud Kuon